hier möchte ich Ihnen einige Modelle aus meiner Sammlung etwas näher vorstellen 

Wilesco D 24el aus den 60igern

Eine wunderschöne Maschine aus den 60iger. Die D24 hat einen hartgelöteten Kessel mit einer Größe von 8 x 17 cm und einem Volumen von 570 ccm. Zur besseren Wärmenutzung ist der Kessel in einer zusätzlichen Verkleidung eingebettet. Zur Bedienung gibts ein Steuerpult mit Manometer, Dampfhahn und Dampfstrahlöler. Der normale Betriebsdruck liegt bei ca. 1,5 Bar, bei etwa 1,8 Bar öffnet sich das Sicherheitsventil und lässt überschüssigen Dampf ab. Eine Dampfpfeife gibts natürlich auch. An der Schnurlaufrolle können Antriebsmodelle angeschlossen werden.

*Wilesco ist ein eingetragenes und geschütztes Markenzeichen der Firma Wilhelm Schröder gmbh & Co.

bereits verkauft


Allchin Royal Chester

Modell in 3/4 Inch Scale, Masstab 1:16 

Der Prototyp dieses Modells ist ein landwirtschaftlicher Traktionsmotor, der von Allchin in seiner bekannten "Globe" Dampfanlage in Northampton, England, gebaut wurde. Mit diesem Traktor wurden insbesondere Dreschmaschinen und andere Geräte über einen Riemenantrieb vom Schwungrad aus angetrieben. 

Dieses Modell von Maxitrak Ltd. stellt dieses klassische Design getreu im Maßstab 1:16 dar. Mit Gas befeuert, ein Zylinder mit voll funktionsfähigem Ventilantrieb

nicht mehr verfügbar


Der Kleine Willy

der wahrscheinlich kleinste echt-Dampftraktor der Welt, voll funktionsfähig mit Spiritusbrenner, Abmessungen: L 70  B 50 H 55 mm Hergestellt von Holzapfel, niedlich der kleine


ein Burrell

Modell in 1 Inch Scale, Masstab 1:12 

Diese berühmten Dampftraktoren (Steam Traction Engine) wurden seiner zeit von Charles Burrell and Sons, in Thetford Norfolk, England hergestellt. Die Produktion wuchs im frühen 20. Jahrhundert allmählich an. Das Erfolgreichste Jahr des Unternehmens war 1913, mit über 104 in 12 Monaten fertiggestellten Traktoren. Zu diesem Zeitpunkt konzentrierte sich das Unternehmen auf die Produktion von Dampftraktoren für die Landwirtschaft und Traktoren für die Bedürfnisse von reisenden Schaustellern sogenannte "Showman's" Schausteller-Dampftraktoren. Der liegende Kessel ist das tragende Teil, der Kessel besteht aus Längs-und Stehkessel mit Feuerbüchse. Das Antriebsaggregat ist oben auf den Kessel geschraubt. Vorne die Rauchkammer, an der die Vorderachse und der Schornstein befestigt sind. Beiderseits hinten die Hornplatten, mit dem Träger, auf dem Kurbelwelle und Vorgelege montiert sind. Ein Bremsband mit Holzklötzen, wirk auf die Hinterachse und dient so als Bremse. Im linken Antriebsrad befindet sich ein Ausgleichsgetriebe. Auf der Trommel ist ein Seil aufgerollt und dient somit, einfach und praktische als Seilwinde.

Auf den folgenden Bildern sehen Sie ein Modell, welches in den 70-igerner in England erbaut wurde. Mit Stolz konnte ich das Modell voriges Jahr erwerben, allerdings in betriebsunfähigem Zustand. Nach ein "paar" stunden, reinigungs und instandsetzungs arbeiten, ist der Burrell wieder Flott und Einsatzbereit


Meine Eigenbau Modelldreschmaschine

Das Modell entspricht keinem Vorbild, eher frei nach Fantasie und meinen Erinnerungen.

 Als Schueljunge anfangs 60-er Jahre, kam jeden Winter die "Lohndrescherei", vor Ort auf den Hof, um die eingelagerten Getreidegarben ab Stock zu dreschen. Das war für uns Buben jedesmal ein Höhepunkt und Erlebnis, wir durften da nämlich mithelfen und bekamen deswegen sogar Schulfrei. Das im Masstab 1:16 gebaute Modell, entspricht nicht bis ins letzte Detail einem Original, ist auch nicht so sehr filigran, eher auf die Rustikale einfache Art gebaut. Dennoch sind alle erforderlichen Mechanismen vorhanden und voll und ganz funktionsfähig. Ausser der Trommel den Antriebsachsen und der Räder, wurde alles wie damals bei den grossen, aus massivem Holz gebaut.


Eine restaurierte D 12 mit Spiritusbrenner

eine Speziell aufbereitete D 10

*Wilesco ist ein eingetragenes und geschütztes Markenzeichen der Firma Wilhelm Schröder gmbh & Co.


Stirlingmotor

Dieses Modell wurde 1998 in der Berufsschule Liestal mit Schülern des tech. Gymnasiums Emmendingen erbaut 

inzwischen Verkauft!

Der Stirlingmotor wurde 1816 von dem damals 26-jährigen schottischen Geistlichen Robert Stirling erfunden. Er ist nach der Dampfmaschine die zweitälteste Wärmekraftmaschine. Stirling wollte mit seinem Motor eine Alternative zu den damals aufkommenden Hochdruckdampfmaschinen bieten. Das Arbeitsprinzip des Stirlingmotors: Der Brenner erhitzt die Luft, die sich im Motor befindet. Bedingt durch die Wärmeausdehnung werden der Arbeitskolben und die Schwungräder in Bewegung gesetzt. Während sich der Arbeitskolben nach außen bewegt, wird der Verdrängerkolben in den Heizzylinder geschoben. Da der Verdrängerkolben keine Abdichtung besitzt, wird die heiße Luft an seiner Aussenwand vorbei in den durch Kühlrippen gekühlten Zylinderteil gedrückt. Da hier die Temperatur weit niedriger ist, kühlt sich die Luft schnell ab und verringert dabei ihr Volumen. Dadurch wird der Arbeitskolben wieder in den Zylinder gesaugt und die Schwungräder in Bewegunggehalten. Durch die Drehbewegung wird der Verdrängerkolben wieder in den Kühlteil zurückgezogen, wodurch die in diesem Raum befindliche Luft wieder in den Heizzylinder vorströmt. Sie heizt sich erneut auf, dehnt sich aus und leistet wieder Arbeit.